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Die Idee einer Bläserklasse für die Grundschule Freystadt

 

Um an der Grundschule Freystadt musikalische und musikinteressierte Kinder nachhaltig fördern zu können, möchte die Martini-Schule Freystadt im Schuljahr 2017/2018 in Kooperation mit der Stadtkapelle Freystadt in den 3. Klassen erstmals eine Bläserklasse installieren. Deshalb wurden die Eltern in einem Informationsabend über die Orchesterarbeit und über den Instrumentalunterricht für diese Schüler aufgeklärt und auch darüber, wie die Besetzung einer Bläserklasse angegangen wird.

Dominik Landmann, der Orchesterleiter für die zukünftige Bläserklasse, informierte über die Instrumente und die Workshops, die die teilnehmenden Schüler absolvieren, um das richtige Instrument auszuwählen und das Ziel, ein spielfähiges Orchester zu erreichen. Um aber einen konkreten Eindruck über die Spielfähigkeiten, die Spielfreude und die Begeisterung einer Bläserklasse zu gewinnen, kamen am Elternabend und auch beim Schnupperkonzert für die 2. Klassen die beiden Bläserklassen aus Berching mit ihren Orchesterleitern Lars Müller und Gerald Lang.

Bei einem kleinen Konzert gaben sie ihr musikalisches Können zum Besten. Auch sie konnten von ihren positiven Erfahrungen berichten. Die Workshops für die interessierten Schüler finden Anfang Mai statt. Dann wird sich zeigen, ob die Begeisterung für ein Blasinstrument auf die Eltern und Kinder überspringen konnte und die Idee einer Bläserklasse in der Grundschule Freystadt verwirklicht werden kann. 

 
Selbst erstellte „Relaxliegen“, ein Blickfang für den Pausenhof

 

Mehrere Tage arbeiteten Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufen mit Schreinermeister Markus Bruckmeier von der Schreinerei HolzHoch3 aus Erasbach im Werkraum der Martini-Schule. Gemeinsam mit den Schülern erstellte der Holzfachmann nach einem vorgefertigten Bauplan 2 „Wippliegen“, deren Gestell aus hochwertig verleimtem Eichenmassivholz und deren Liegefläche aus Fichtenleisten gefertigt wurde.

Die schon teils vorgefertigten Teile wurden von den „jungen Handwerkern“, die mit viel Engagement und Begeisterung bei der Arbeit waren, verleimt, gefräst, geschliffen und zusammengeschraubt. Die Liegen sollen in der Ruhezone des Pausenhofes vorwiegend während der Mittagspause von den Schülern zum Relaxen und Erholen genutzt werden.

Schulleiterin Christine Gottschalk, die die Liegen als echte Bereicherung für den Pausenhof bezeichnete, sprach den Schülern und insbesondere Herrn Bruckmeier für die geleistete Arbeit ein großes Lob und Anerkennung aus. Die enge Kooperation zwischen Schule und Betrieben gewinne immer mehr an Bedeutung. Ziel derartiger Aktionen sei es, Kontakte zu Betrieben zu knüpfen und berufliche und persönliche Berufsvorstellungen bei Schülern zu entwickeln.

Aussagen von Schülern: Marco Dauscher sagte, dass ihm die Projekttage viel Spaß gemacht hätten. Insbesondere von der Arbeit mit der Oberfräse und anderen Kleinmaschinen zeigte er sich begeistert. Der Umgang mit Holz hat ihm schon immer gut gefallen, so hätte er bereits mit Freunden aus Euro-Paletten eine Sitzbank mit Lehne gebaut.

Die Schülerin Sabrina Igl kann sich durchaus vorstellen, eine Lehre als Schreinerin zu absolvieren. Insbesondere schätze sie die Möglichkeit, hier kreativ und selbständig arbeiten zu können.

 

 
Schulen werden mit Umweltpreisen ausgezeichnet

Preisgelder in Höhe von insgesamt 3600 € erhielten Grund- und Mittelschulen des Landkreises Neumarkt, u. a. auch die Martini-Schule Freystadt. In seiner Ansprache betonte Landrat Willibald Gailler, dass der im Jahre 1994 eingeführte Umweltpreis bereits ein Selbstläufer geworden ist.

 

Schulleiterin Christine Gottschalk, die bei der Preisverleihung an der Schule Burggriesbach teilnahm, bedankte sich bei den verantwortlichen Schülern und Lehrern und hob insbesondere das schon jahrelange Engagement des mittlerweile pensionierten Lehrers Richard Weißmüller im Bereich der Umwelterziehung hervor. Dieser hätte federführend über viele Jahre hinweg verschiedenste Umweltaktionen initiiert und häufig auch die Eltern mit einbezogen. Die Schülerinnen und Schüler der Möninger Grundschule punkteten heuer neben vielen anderen Umweltaktionen insbesondere mit einer Öko-Rallye. Bei der Vorstellung und Präsentation begeisterten die Schüler die Anwesenden mit einem passenden Gedicht:

 

Unser Garten ist groß und weit

da stehen für alle Schüler Leckerbissen bereit.

Himbeerstrauch und Johannisbeeren

Kann man zwischendurch verzehren.

Trauben, Kirschen und auch Pflaume,

pflücken wir in der Pause ab vom Baume.

 

Wenn dann etwas übrig bleibt

Stehen die Eltern schon bereit.

Fleißige Hände zaubern dann

Ein gesundes Frühstück, das sich sehen lassen kann.

 

Gäste gibt es auch im Garten

Jedes Jahr man kann`s erwarten

fliegen und krabbeln Tiere schnell

ins schöne Insektenhotel.

 

Die Natur erleben mit allen Sinnen

gab`s in der Gesundheitswoche drinnen.

Barfuß über Äste, Sand und Erde gehen,

das fanden alle Kinder schön.

Hielt man dann noch die Augen geschlossen,

hat man es noch mehr genossen.

 

Um einen Bauernhof zu sehen

mussten wir nicht sehr weit gehen.

Kühe füttern, Stall ausmisten,

das stand alles auf unseren Listen.

Mit Gummistiefeln und Elan,

packten wir diese Arbeit an.

 

In den Ferien geht es weiter.

Viele treffen sich ganz heiter

um auch hier die Natur zu erkunden,

zur Ökoralley hat man sich im Schulhof zusammengefunden.

Einen Nachmittag lang nimmt man sich Zeit

für Ausdauer, Wissen und Geschicklichkeit.

Wie hoch ist ein Baum? Wie klingt die Natur?

Wie hießen die Früchte dieser Hecke nur?

Am Ende gab es dann nur Sieger,

denn nächstes Jahr kommen wir wieder!

 
Martini-Schüler verbringen ein erlebnisreiches Skilager in Lenggries


Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen starteten am 6. März von Freystadt aus nach Lenggries zu ihrer Winterfreizeit. Untergebracht waren Schüler und Lehrer in der Jugendherberge und Ski gelaufen wurde am Brauneck. Bereits am Montagvormittag  wurden alle Schüler mit Skiern ausgestattet, so dass es gleich mit dem Üben losgehen konnte. Während sich die Skianfänger mit den ersten Geh- und Gleitübungen, angefangen mit „Rollerfahren“, „Quersteigen“,  „Grätenschritt“ bis hin zum ersten „Hütchen fahren“ mit den Skiern vertraut machten, zogen die Schüler der Gruppe der „Nicht-Skifahrer“  ihren Schlitten den Berg hinauf und hatten eine riesen „Gaudi“ beim Herunterfahren.

Am Dienstag lernten die Skifahrer bereits das Liftfahren und schon bald „kurvten“ alle mehr oder weniger sicher den Berg herunter. Die Gruppe der „Nicht-Skifahrer“  fuhren mit der Gondel zum Schnee-Schuh-Wandern auf das „Brauneck“ hinauf. Am Mittwoch ging es mit der Gruppe der Wintersportler zum Langlaufen.

Abends gab es nach einem leckeren Essen immer ein Programm. So wurden neben dem Erlernen von FIS-Regeln, ein Tischtennisturnier, ein „Dalli-Klick-Wettbewerb“, das „Geheime Geräusch“ und andere Gesellschaftsspiele durchgeführt.

Der letzte Tag fiel aufgrund des heftigen Regens sprichwörtlich ins Wasser.  Eine Regenwanderung mit anschließendem Besuch des Erlebnisbades „Isarwelle“ in Lenggries  war eine gelungene Alternative zum Skifahren, bevor das Skilager mit einem abwechslungsreichen Abschlussabend endete.
 
Slowakisches Märchen begeistert Martini-Schüler

Einen Volltreffer erzielte Klassenlehrerin Claudia Conrad bei den Kindern mit der Einladung des Theaters Maskara in die Martini-Schule. Über eine Stunde lang hatte Frieder Kahler  die Freystädter Grundschüler in seinen Bann gezogen und die kleinen Zuschauer in die Handlung mit eingebunden. Mit mitreißender Gestik und Mimik sowie mit meisterhafter Wort- und Lautakrobatik eroberten die skurrilen Maskenfiguren des Märchenspiels „Der Held und die Prinzessin“ die Herzen der Buben und Mädchen, die einem Wechselspiel von Spannung und Begeisterung ausgesetzt waren.

Auf ganz spezielle Weise erzählte der Schauspieler, der blitzschnell von einer Maske in die nächste schlüpft, das slowakische Märchen: Der Gierschlund entführt die einzige Tochter des Königs. Dieser verspricht das halbe Königsreich demjenigen, der die Prinzessin zurückbringt. Der mutige Janko besiegt nicht nur den Gierschlund, sondern auch noch einen gefährlichen Drachen und befreit die Prinzessin mitsamt ihrem Zaubervogel. Etliche Abenteuer mit finsteren und gefährlichen Gestalten sind durchzustehen, ehe die faszinierend dargebotene Geschichte nach Märchenmanier endet.

Dass die kurzweilige Theaterstunde allen gut gefallen hatte, zeigten die Reaktionen der Kinder. Nach deren Auskunft sei das wunderschöne Märchen viel schöner als Fernsehschauen gewesen.


 
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